Frisches Brot vereint vieles: Geschmack, Handwerkskunst und die Freude am Selberbacken. Auf dieser Seite erfährst du, wie du ganz einfach damit loslegen kannst.

Brot hat eine lange Geschichte. Seit mehr als 14.000 Jahren vermischen Menschen Getreide mit Wasser und backen daraus Brot. Was als einfaches Fladenbrot begann, entwickelte sich später zu luftigerem Brot, als man entdeckte, dass Teig aufgehen kann. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Brot weiter, beeinflusst von lokalen Getreidesorten, Klimazonen und Traditionen. Auch heute noch ist Brot ein fester Bestandteil des Alltags, wobei der Schwerpunkt wieder verstärkt auf langsamer Gärung, Vollkorngetreide und handwerklicher Herstellung liegt.
Alles beginnt mit Mehl, Wasser, Salz und Zeit
Brot ist mehr als nur ein Rezept. Es ist etwas, das Menschen zusammenbringt und oft ein fester Bestandteil des Alltags ist. Mit ein paar Grundzutaten wie Mehl, Wasser, Salz und Zeit lässt sich bereits ein gutes Brot backen. Brot backen muss nicht kompliziert sein, erfordert aber Aufmerksamkeit und Geduld.
Gutes Brot braucht Zeit. Mit Sorgfalt und Geduld bekommt der Teig die Zeit, Geschmack und Struktur zu entwickeln. So wird Brot nicht nur zu etwas, das man isst, sondern auch zu etwas, das man gemeinsam genießt.
Starkes Mehl versus schwaches Mehl:
• Starkes Weizenmehl (11–13 % Eiweiß oder mehr): nimmt mehr Wasser auf, ergibt elastische Teige, ideal für Brote, Baguettes und Brötchen.
• Schwaches Mehl (8–10 %): eignet sich für feines Gebäck und weichere Teige.
Roggen versus Weizen:
• Roggen: ist klebriger, bevorzugt Mischen und Ruhezeiten statt kräftigem Kneten, gelingt besonders gut mit Sauerteig; forme den Teig am besten mit einem Teigschaber.
• Weizen: bildet ein stabiles Glutennetzwerk, besteht den Membrantest; Faltzyklen für mehr Spannung hinzufügen.
Komm ruhig ein Stück näher und atme den Duft ein: Dieses leicht frische Aroma gehört ganz typisch zu Sauerteig. Durch den langen, natürlichen Fermentationsprozess kommen die Getreidenoten besonders gut zur Geltung. So entsteht Brot mit saftigerer Krume, einer mild säuerlichen Note und einer langen Haltbarkeit. Oft schmeckt es auch nach drei oder vier Tagen noch richtig gut.
Viele empfinden Sauerteigbrot außerdem als gut bekömmlich. Eine Zeit lang hatten wir uns von diesem langsameren Rhythmus des Backens etwas entfernt, doch heute findet er wieder seinen Platz in vielen Küchen. Und genau darin liegt ein Teil seines Reizes. Während der Teig ruht, geht der Alltag einfach weiter. Du erledigst etwas im Haus, gehst kurz spazieren oder nimmst dir einen Moment für dich, während sich das Brot ganz in Ruhe weiterentwickelt.
Schauen, spüren und warten: So einfach kann gutes Brotbacken sein.
Lagerung - Tipps
• An einem trockenen, dunklen Ort bei 18 bis 24 °C lagern und in einen luftdichten Behälter umfüllen.
• Vollkornmehle sind weniger lange haltbar als Weißmehle. Wenn du dein Mehl selbst mahlst, mahle das Getreide für optimale Frische erst kurz vor der Verwendung.
Wasser – Tipps
• Stark chloriertes Wasser kann die Aktivität von Hefe und Sauerteig verlangsamen. Lasse Leitungswasser gegebenenfalls einige Stunden vor der Verwendung stehen, damit das Chlor verdunsten kann.
• Achte auf die Endtemperatur des Teigs:
• Nach dem Kneten sollte die Temperatur bei Weizenteigen unter 26 °C und bei Roggenteigen bei etwa 30 °C liegen.
• Verwende zum Auffrischen eines Sauerteigs lauwarmes Wasser (35 bis 37 °C). Passe bei der Teigzubereitung die Wassertemperatur so an, dass die gewünschte Endtemperatur des Teigs erreicht wird.
Bei weichen Weizenteigen sorgt das Mischen gegen den Uhrzeigersinn auf Stufe 4 bis 5 für einen gleichmäßigen Teig. Für festere Teige hilft der Teigmodus, ein stabiles Glutengerüst zu entwickeln, während du nebenbei etwas anderes erledigen kannst. Bei Roggenteigen mischen wir zuerst und lassen den Teig dann ruhen.
Thermomix® ist dein Partner in der Küche
• Integrierte Waage: präzises Abwiegen von Mehl, Wasser und Salz, auch bei kleineren Teigmengen
• Präzise Temperatursteuerung: passt die Wassertemperatur für Sauerteig genau an und unterstützt das Gehen mit dem Fermentationsmodus
•Reinigung: Vorreinigungsmodus
Nimm dir gern eine Scheibe vom heutigen Brot mit auf den Weg und hör aufmerksam hin, wenn die Kruste abkühlt. So merkst du ganz von selbst, wann das Brot bereit ist. Und wenn du bereit bist, gibt es noch mehr zu entdecken. Gleich hinter dieser Seite geht es weiter mit der Basis aus vier einfachen Zutaten: Mehl, Wasser, Salz und Zeit. Genau dort beginnt sich der Teig zu entwickeln, und die Küche wird fast unbemerkt zu einem Ort, an dem mit Ruhe und Aufmerksamkeit etwas Besonderes entsteht.